Yoko Ikeda wird mit dem "ALPA Award" geehrt

06.2018 - ALPA und photo basel freuen sich, die japanische Fotografin Yoko Ikeda als erste Preisträgerin des "ALPA Award" bekannt zu geben. In Zusammenarbeit mit einem Zürcher Privatsammler verleihen ALPA und Photo Basel einen Preis für den herausragendsten Künstler der photo basel, den ALPA AWARD 2018. Dieses Jahr wird der ALPA AWARD zum ersten Mal verliehen, ist aber als wiederkehrender Bestandteil der photo basel gedacht. Yoko Ikeda, die Gewinnerin des ALPA AWARD, wurde gestern bei photo basel bekannt gegeben und eine Arbeit wird von der Galerie, die den Künstler vertritt, vom privaten Sammler erworben. Zusätzlich überreicht ALPA® der Gewinnerin einen Geldpreis oder ein ALPA® Kamerasystem.


Yoko Ikeda (*1965) lebt und arbeitet in Tokio, Japan.

Leider konnte die Künstlerin gestern bei der Preisverleihung nicht anwesend sein, sie wurde jedoch durch Martijn van Pieterson von der Galerie Ibasho in Antwerpen (NL) vertreten.

André Oldani (CEO ALPA), Martijn van Pieterson (Ibasho Gallery) und Daniel Blochwitz (Kurator photo-basel).
©Moritz Meier

New York Times über Photo Basel, 12. Juni:
"Annemarie Zethof and Martijn van Pieterson, the Dutch co-owners of Ibasho Gallery, which is devoted to Japanese photography, are to bring works by seven contemporary Japanese women, both emerging and established photographers. “We thought that an all-female program would be something quite unique,” Mr. van Pieterson said. “It’s a male-dominated world, not only in Japan, but we felt there are really excellent female photographers out there that haven’t achieved a platform yet.”


©Yoko Ideka

Ein paar Worte der Künstlerin über ihre Arbeit:
"Für mich ist die Fotografie weder eine Möglichkeit, Dinge oder Phänomene aufzuzeichnen, noch eine Methode, sie zu erklären.
Fotografie ist eine Form des Experimentierens, um durch die Linse eine neue Welt zu erschaffen und dabei bewusst mit der Mehrdeutigkeit des visuellen Empfindens, der Farben, der Komposition und den Schwankungen der Perspektive zu arbeiten.
Dinge, die im täglichen Leben existieren oder überall zu finden sind, sind so bescheiden und zufällig. Daher werden sie eher als bedeutungslos angesehen.
Mein Wunsch ist es, aus diesen Themen wertvolle und besondere Bilder zu machen. Ihre Schönheit durch die Funktionen meiner Kamera zu extrahieren. Dann wird es auf einen zweidimensionalen Druck übertragen. Auch Zufallsfaktoren zählen viel.
Manchmal bringt dieses unvorhersehbare Ergebnis meine Fotos in eine Dimension, die weit über das hinausgeht, was ich mir vorgestellt habe."



©Yoko Ideka


Links
Yoko Ikeda Website
Ibasho Gallery
NY TIMES - Photo Basel Offers Another Art a ‘Room of Its Own'
Financel Times - Photo Basel 2018: western dreams of wabi-sabi



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