"Nightscapes" Ausstellung trifft auf "l'ora blu" Buch Publikation

09.2019 - Luca Campigottos "Nightscape" Ausstellung

Museum San Domenico, Florì, IT
Vom 26. September bis 6. Januar


"Ich habe vor dreißig Jahren in Venedig, wo ich geboren und aufgewachsen bin, nachts angefangen zu fotografieren“, sagt Campigotto. "Ich wollte der offensichtlichsten Darstellung des Ortes entfliehen und versuchen, einen theatralischen Eindruck zu erwecken, eine einzigartige und zeitlose Umgebung.“



“Meine Art, die Fotografie zu verstehen - so der Künstler weiter - ist eng mit dem Wunsch verbunden, eine Atmosphäre oder vielleicht eine Epoche zu "evozieren", die es ihr erlaubt, über die Zeit hinweg zu bestehen. Ich versuche, die kompositorische Spannung der Aufnahme mit der evokativen Kraft eines Lichtschlags zu verbinden. Von Anfang an konzentrierte sich meine Arbeit auf zwei Schwerpunkte: die wilde Landschaft und die Nächte in der Metropole. Aus diesem Grund kommen Matera und Forlì in einer außergewöhnlichen Ausnahme zusammen, die von verschiedenen Epochen erzählt,die Schönheit des nie Selbstverständlichen".

Die Ausstellung ist bis zum 6. Januar, von Dienstag bis Sonntag von 9:30 bis 19:00 Uhr geöffnet.




Luca Campigotto's "l'ora blu - Die blaue Stunde" Publikation

Während der Dämmerung gibt es einen besonderen Moment welcher den Übergang von Licht zur Dunkelheit ankündigt: die sogenannte Blaue Stunde.

L'heure blue, das sowohl der Poetik als auch der Fototechnik sehr verbunden ist, wird in seiner neuen Ausstellung zum Hauptsubjekt von Luca Campigottos neuen Buch welches er in Zusammenarbeit mit der Fondazione Capri veröffentlicht.

Campigotto präsentiert uns eine theatralische und kinematografische Insel. Eine Brücke zwischen dem Realen und dem Phantastischen, ein Capri zwischen der Wache und dem Traum, der es uns erlaubt, in das Märchen und das Magische einzudringen.

Die Blaue Stunde, als Synonym für das innere Universum, für die Kontemplation: "Die Vision von Architektur, die mich interessiert und anregt, ist diejenige, die in erweiterten Visionen und Landschaften kontextualisiert ist. Ich analysiere den Raum im szenographischen Sinne", sagt der Autor. Und er fährt fort: "Ich hoffe auch, dass der "Twilight/Night"-Schnitt, der schon immer mein stilistisches Merkmal war, stimmungsvolle und originelle Visionen hervorbringen kann".

Der Künstler verzichtet bewusst auf eine dokumentarische oder realistische Vision und baut einen Raum, der der Phantasie gewidmet ist. In diesem Sinne schafft Campigotto Kulissen für neue Geschichten, die er dann zusammenfügt, die kurzen Erzählsequenzen in eine Sammlung von Geschichten verwandelt und auf das einfühlsame und interaktive Element der Vision aufmerksam macht.


Links:

Luca Campigotto Official Website

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