Massgefertigtes Zubehör aus dem Drucker

09.2017 - Wenn es um 3D-Druck oder Additive Manifacturing geht, nimmt ALPA eine Pionierrolle ein. In Zusammenarbeit mit der ETH Zürich haben wir diese relativ neue Fertigungsmethode auf unsere Bedürfnisse abgestimmt. Seit einigen Jahren fertigt ALPA zum Beispiel sämtliche Streulichtblenden mittels Laser Sintering (SLS). Das jüngste Beispiel für den Einsatz der Technologie ist die ALPA 12 FPS add|metric, die wir gemeinsam mit der Jade Hochschule in Oldenburg entwickelt haben. Die Kamera basiert auf der ALPA 12 FPS und kommt in der Photogrammetrie zum Einsatz, dient also zum Messen der räumlichen Lage oder der dreidimensionalen Form von Objekten.

Individuell, kostengünstig und leicht

Die Herstellung der Kamera auf herkömmliche Weise wäre wegen der kurzen Innovationszyklen in der Fototechnik wirtschaftlich nicht sinnvoll gewesen. Additive Manufacturing machte es möglich, die Kosten sowie das Gewicht der ALPA 12 FPS add|metric gering zu halten. Gleichzeitig überzeugt die Kamera durch ihre Präzision: Bei unseren Tests lag die Längenmessabweichung bei 20 Mikrometern auf 2 Metern. Darüber hinaus hat ALPA mit der Kamera einen Technologieträger geschaffen, auf den wir uns bei der weiteren Anwendung von Additive Manufacturing abstützen werden. Dies kommt uns besonders dann zugute, wenn statt Produkten ab der Stange individuelle Kundenlösungen gefragt sind.

Weitere Produkte in Arbeit

Einige unserer Erkenntnisse im Umgang mit der Technologie präsentieren an der internationalen Konferenz Additive Manufacturing for Products and Applications (AMPA) an der Zürcher ETH vom 13. bis 15. September. Teilnehmer der kostenpflichtigen Tagung sind Experten, die über ihre Erfahrungen im Umgang mit Additiver Fertigung aus der Praxis berichten. Wer nicht zu diesem Kreis gehört, an dem geht die Entwicklung trotzdem nicht vorbei: In nächster Zeit werden wir weitere durch Additive Manufaturing hergestellte Produkte präsentieren und unser Know-How damit für alle ALPA-Kunden greifbar machen.


Längsträger, Verzapfungen und der "Käfig" für das Objektiv der ALPA 12 FPS add|metric wurden mittels Laser Sintering gefertigt.


ALPA Lens Shades stammen ebenfalls aus einem 3D-Drucker und überzeugen durch Langlebigkeit, Passgenauigkeit und Flexibilität.



Links
AMPA ETH Zürich
Jade Hochschule Oldenburg
ALPA 12 FPS addmetric
Availability of ALPA Lens Shades

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