Deutschland-Portrait aus dem Zugfenster

10.2017 - Fast alle Projekte des deutschen Künstlers Rüdiger Glatz sind konzeptionelle Portraits, die in langwieriger Arbeit entstehen. Bevor die Werke öffentlich zu sehen sind, vergehen meist Jahre. Auf der Website kwerfeldein.de gewährt Glatz nun Einblick in sein aktuelles Projekt "Travel (Poetry)".

Nach dem Geschenk einer Bahncard 100 zum regelmässigen Zugpassagier geworden, liess sich der Künstler durch das neue Transportmittel inspirieren. Daraus entstanden Fotografien, die sich zu einem "persönlichen Portrait Deutschlands aus dem Zugfenster" zusammenfügen.

Festgehalten mit der ALPA 12 TC

Für seine Bilder experimentierte Rüdiger Glatz mit verschiedenen Systemen und Kamera-Linsen-Kombinationen. Schlussendlich entschied er sich für die ALPA 12 TC mit einem 35mm-Objektiv von Schneider Kreuznach und einem Phase One IQ180 Digitalrückteil. "Diese Kombination ist nicht nur unglaublich kompakt für ihre technische Qualität, sondern bildet auch sehr detailreich ab. Gleichzeitig erlaubt sie mir eine entschleunigte und dynamische Arbeitsweise", so Glatz.

Die finalen Motive seines Projekts werden im Format 131x65 cm gedruckt und gerahmt - was exakt den Massen eines Fensters des ICE2-Zugs der Deutschen Bahn entspricht.


© Rüdiger Glatz

Links
Travel (Poetry) auf kwerfeldein.de
Website Rüdiger Glatz
ALPA 12 TC
Schneider / ALPA Apo -Switar 5.6/36 mm, LB

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