ALPA Kameras sind "Objekte angewandter Kunst"

03.2020 - «Gut Ding will Weile haben» – dieses Sprichwort kennen wir alle, und so können wir auch alle zugeben, dass es doch etwas Wahres dran hat. So auch bei dem Gerichtsverfahren, das ALPA im Herbst 2016 wegen Urheberrechtsverletzung beim zuständigen Gericht in Chengdu/China eingereicht hat. Dies als Folge vom wiederholten Auftauchen kopierter ALPA Kamera Modelle.

Nun, vier Jahre und zahllose Verhandlungen später, freut sich ALPA bekannt zu geben, dass das Gericht in allen Punkten vollumfänglich zugunsten von ALPA entschieden hat. Das chinesische Gericht hat die ALPA-Kameras als Objekte angewandter Kunst und als besonders schützenswert anerkannt. Der Angeklagte wurde für schuldig befunden, wiederholt gegen das Urheberrecht von ALPA verstossen zu haben.

In seinem Urteil Ende 2019 ordnete das Gericht die sofortige Einstellung der Produktion, der Bewerbung und des Verkaufs der Fälschungen an. Zusätzlich muss der Angeklagte eine Entschädigung zahlen und innerhalb von zehn Tagen eine schriftliche Entschuldigung veröffentlichen. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden. Dennoch betrachtet ALPA es als bedeutenden Erfolg und stellt mit grossem Respekt fest, dass China bereit ist, das Urheberrecht einer kleinen Schweizer Firma zu schützen.

Hier ein Artikel aus der NZZ mit der ganzen Geschichte zum Gerichtsverfahren in China:
NZZ_Die Chancen europäischer Firmen gegen chinesische Produktfälscher


Original ALPA 12 TC und die Fälschung.


Original ALPA Mamiya Rollfilmback und die Fälschung



ALPA CEO Carlina Capaul und Head of Product André Oldani



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