ALPA 12 WA/SWA - Zum Geburtstag viel Glück!

02.2018 - Am 28./29. Februar feiert ALPA jeweils den Jahrestag der Firmen(neu)-Gründung. Am 28. Februar 2018 jährt sich dieser zum 22. und gleichzeitig die Einführung der ALPA 12 WA/SWA zum 20. Mal.

Es war auf der Rückfahrt von der Photokina 1996 von Köln nach Zürich und nach der Präsentation der ersten Mittelformat-ALPA. Die Besitzer von ALPA of Switzerland, Ursula Capaul und Thomas Weber, besprachen die Lehren aus den letzten Tagen und erkannten, dass für die Zukunft der Fotografie ein radikal modulareres Konzept einer Kameraplattform angezeigt ist. Die Kameras feiern 2018 ihr offiziell 20jähriges Jubiläum.

Auf der Fahrt von Köln entstand die Idee zur ALPA 12 WA (Wide Angle) und SWA (Shift/Wide Angle) und einer komplett modularen und ergonomischen, handhaltbaren Mittelformatkamera für Reportage, Landschafts- und Architekturfotografie: ein System mit individuell auswechselbaren Rückteilen und Optiken und möglichst hohem Grad an Individualisierung für den einzelnen Anwender.

Im Verlaufe von 1997 galt es ein komplett neues System zu entwickeln. Dies beinhaltete zwei Kamerabodies mit und ohne Shift, einen universellen Weitwinkelsucher, Adaptionen für eigene Rollfilmrückteile, eine komplette Integration von Grossformatoptiken von Schneider Kreuznach und Rodenstock. Doch nicht genug damit, auch zukünftige Digitalrückteile haben Capaul und Weber tief im analogen Zeitalter richtigerweise als grosse Chance erkannt und deshalb den ersten Digitalrückteiladapter für Backs mit Adaption für Hasselblad V projektiert. Investitionssicherheit wurde zum Markenzeichen von ALPA und noch heute kann die allererste ALPA 12 WA/SWA mit den modernsten Digitalrückteilen eingesetzt werden - 20 Jahren nach deren Einführung.


Schemazeichnung ALPA 12 WA/SWA von 1997, komplettiert 1998


Bis zum Herbst 1997 waren die wichtigsten Elemente über mehrere Entwicklungsiterationen fertig gestellt. Als Pendenzen standen ein Polaroidback und Mattscheibenrückteile auf der Liste, genauso wie hochwertige Lederwaren, Trageriemen und Handschlaufen. Um dem Anwender mehr Auswahl zu bieten wurden auch Adapter für Standardfilmrückteile mit Universalanschluss (z.B. Mamiya RB67) vorgesehen und optimiert. Im Oktober 1997 wurde die ersten Nullserie ALPA 12 WA produziert und bald darauf die Arbeiten an der ALPA 12 SWA in Angriff genommen.


ALPA 12 SWA Prototyp 1997 mit Studie eines alternativen Shiftlocks im Handgriff


Bis zur Photokina 1998 war alles bereit und Capaul und Weber stellten in Köln die Kameraplattform ALPA 12 vor. Bereits im Vorfeld konnten sie einen ersten Erfolg erzielen, als der bekannte französische Magnum-Fotograf und -Filmer Raymond Depardon im Frühjahr vom Ausstellungsstand weg eine der ALPA 12 WA aus der Nullserie kaufte und damit ein Projekt in Mauretanien realisierte.


ALPA 12 SWA Prototyp 1997 mit früher Handgriffstudie


Im Jahr 2000 gewann die ALPA 12 WA/SWA die Designauszeichnung des "Roten Punktes" in der höchsten Kategorie mit der Bemerkung: "Höchste Designqualitat für: Innovationsgrad, Funktionalität, Formale Qualität, Ergonomie, Langlebigkeit, Symbolischer und emotionaler Gehalt, Produkteperipherie, Selbsterklärungsqualität."


Red Dot Award 2000 fpr ALPA 12 WA/SWA - Abgebildet mit einem frühen Digitalrückteil von Phase One


Die Kameras wurden in kleinen Details laufend verbessert und auch im 20. Jahr ihres Bestehens ist die ALPA 12 SWA noch in Produktion.
Happy Birthday, ALPA und ALPA 12 WA/SWA!



ALPA 12 SWA, Aktuelles Modell


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