
Depardon, Raymond
Raymond Depardon (1942), geboren in Villefranche-sur-Saône. Er gehört zu der Generation französischer Fotografen die sich nicht gerne in den Vordergrund drängen. Er entwickelte eine grosse Liebe zum mittleren Osten und der Wüste - beides wiederkehrende Themen in seinen Arbeiten. 1967 begegnete er Gilles Caron, die zur Gründung der Agentur Gamma führte und ihn in die damals wohl umkämpftesten Gebiete führte: Afrika, Vietnam und Kambodscha.
Im Jahr 1969 drehte Depardon seinen ersten Film (über Jan Pallach) und führte in 16 weiteren Filmen Regie. 1970 wurde er Direktor der Agentur Gamma. Von 1975 bis 1977 reiste Depardon in den Tschad und erhielt einen Pulitzer-Preis im Jahre 1977. Im darauffolgenden Jahr verliess er Gamma und wurde assoziertes Mitglied bei Magnum und Vollmitglied in 1979. Im selben Jahr erhiet er den George Sadoul-Preis für seinen Film "Numéro Zéro". 1984 drehte Depardon sein ersten nicht-dokumentarischen Film: "Empty Quarters". In den 90er-Jahren kehrte er zu seinen familiären Ursprüngen zurück und fotografierte auf der elterlichen Hof das ländliche Leben in Farbe. 1996 erschien sein Schwarzweisse-Reisebericht über Afrika. Departon's Arbeiten wurden international mehrfach ausgestellt und er erhielt zahlreiche Ehrungen, u.a. die Robert Capa Goldmedaille, den César Award und einen Academy Award (Oskar).
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Weit aber nicht zu weit. Die Standard-Weitwinkeloptik für Film.









































